Zillertalbahn: das Jahrzehnt der Antriebsfrage
Ein Tal, eine Straße
Im Zillertal leben rund 36.000 Menschen in 25 Gemeinden, entlang von 47 Kilometern Talboden. Nach dieser Zahl müsste hier nichts los sein. Tatsächlich zählt das Tal knapp 7,7 Millionen Nächtigungen und 1,7 Millionen Gästeankünfte im Kalenderjahr 2024 und gehört damit zu den größten Tourismusdestinationen im gesamten DACH-Raum.
Was das für die einzige Straße bedeutet, zeigt der Brettfalltunnel am Talausgang. Im Jahresmittel rund 18.500 Fahrzeuge pro Tag. Wenn nichts mehr weitergeht, kommt die Blockabfertigung, und dann steht das Tal. Die B169 ist die einzige durchgehende Straße.
Die Garnituren der Bahn stammen aus den Achtzigerjahren und sind am Ende ihrer Lebensdauer. Das Land Tirol stützt den laufenden Betrieb inzwischen mit Vorleistungen, 2026 mit rund 7,5 Millionen Euro, damit das Angebot bis zur Umstellung überhaupt hält.
Quellen: top.tirol, Dezember 2025 · ORF Tirol, November 2025
Neue Fahrzeuge müssen also her. Und weil die alten ohnehin ersetzt werden müssen, sollte die Gelegenheit genutzt werden, um gleich vom Diesel wegzukommen. Damit stand eine einzige Frage offen, und die hat das Tal die nächsten zehn Jahre beschäftigt: mit welchem Antrieb.
Welchen Antrieb hättest du gewählt?
Demo-Umfrage mit Beispieldaten. In Odoo später mit echter Abstimmung.
Es ist eine Geschichte mit allem, was dazugehört: Ein Technikvorstand, der einen Doktortitel führte, der ihm nicht zustand. Eine angebliche Dissertation, die sich als fremde Arbeit entpuppte, ins Englische übersetzt, die deutschen Gemeinden durch Zillertaler Orte ersetzt. Und am Ende eine Entscheidung, die das Tal auf Jahrzehnte bindet. Doch der Reihe nach.
Hier geht die Recherche weiter.
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